Montevideo, Juwel am Rio de la Plata

213 Kilometer Luftlinie trennen Montevideo am nordöstlichen Mündungstrichter des Rio de la Plata von dem weiter westlich liegenden Buenos Aires. Und Kenner vergleichen die beiden Hauptstädte immer wieder gern. Manche erinnert der Charme Montevideos auch an den von Havanna. Wie auch immer, beide Städte liegen meist auf den Südamerika-Routen internationaler Reedereien wie z. B. MSC und AIDA Cruises. Wer die Metropole Argentiniens kennt, meint, es wehe ein Hauch ihres Lebensgefühls über den Rio de la Plata nach Montevideo, die Hauptstadt des kleinen Landes Uruguay. Dieser Staat am Atlantik gilt auch als „Schweiz Südamerikas“, seine Metropole zählt zu den zehn sichersten Städten des Kontinents. Montevideo, Juwel am Rio de la Plata weiterlesen

Wandern in Patagonien

Mit einer Bevölkerungsdichte von zwei Einwohnern pro Quadratkilometern zählt Patagonien zu den dünn besiedelten Erdregionen. Dies war schon der Fall, als der portugiesische Entdecker Ferdinand Magellan um 1520 Feuerland betrat und dort auf die Tehuelche traf. Ob ihrer großen Statur gab der Portugiese den Indianern den Namen „patagones“. Heute bezeichnet Patagonien jenen Teil Südamerikas, der sich zwischen den Flüssen Colorado auf der argentinischen Seite und Bio Bio auf chilenischem Territorium erstreckt und der sich gleichzeitig nördlich der Magellanstraße ausdehnt. Zur Beschreibung dessen, was den Wanderer erwartet, zählt auch diese Information: Die südamerikanischen Anden unterteilen Patagonien in das in Chile gelegene Westpatagonien und das zu Argentinien gehörende Ostpatagonien. Das Phänomen „chilenisches Kontinentaleis“ ist darüber hinaus prägend. Es bezeichnet eine gigantische Inlandseismasse, die wohl größte neben den Erdpolen und dem Grönlandeis. Wandern in Patagonien weiterlesen